Hilfestellungen

Die Beratungsstelle ist offen für alle. Das Angebot versteht sich als Hilfe zur Selbsthilfe. Die Hilfestellung konzentriert sich auf Beiträge für den täglichen Lebensunterhalt. Das beratende Gespräch ist die Grundlage zur Abklärung der sozialen Notlage.

 

Von den KlientInnen wird erwartet, dass sie die vereinbarten Zielsetzungen angehen. Ziel der Beratung ist eine Stabilisierung der sozialen Lage. Sie wird bei jedem Kontakt neu abgeklärt.

 

In sozialen Notlagen hilft die Beratungsstelle mit begrenzter finanzieller Überbrückungshilfe.

 

Staatlich zugesicherte Sozialhilfe wird nicht ersetzt, wenn die KlientInnen diese nicht beantragen wollen. Weitere Hilfsangebote umfassen Gratiskleider, Einkaufsbons, Brockigutscheine, Mahlzeitengutscheine, Duschgelegenheit und Reisegutscheine.

 

MigrantInnen aus dem EU Raum erhalten Heimkehrhilfe mit Reisegutscheinen. Die Reisehilfe beschränkt sich darauf, sie dahin zu bringen, wo sie ihre sozialen Rechte - also staatliche Unterstützung, beantragen können.

 

Die Beratungsstelle gewährt keine Darlehen. Sie bezahlt keine Bussen oder Schulden. Die KlientInnen finden Unterstützung und Beratung bei Schritten, die zum Schuldenabbau führen oder die den Gang zur Schuldenberatungsstelle ebnen.

 

Auf Kostenbeteiligungsgesuche für Therapien, die nicht durch Krankenkassen gedeckt sind, für Gerichtskosten, Elementarschäden, Kostenübernahmen von Reisen nach Übersee, für Stipendienbeiträge oder Sponsoring für Geschäftsgründungen und Mietkautionen kann nicht eingetreten werden.

 

Asylsuchende oder Personen mit Asylentscheiden weisen wir für finanzielle Unterstützung an die Asylorganisationen oder die von ihnen beauftragten Unternehmen. Wir unterstützen sie gerne mit Sachspenden.

 

Regelmässige Unterstützungen sind Aufgabe der staatlichen Sozialdienste. Die finanziellen Unterstützungsbemühungen der Sozialen Beratungsstelle sind befristeter Art und können eingestellt werden. Die Beratungsstelle bleibt auf Wunsch Ansprechpartner über die Einstellung der materiellen Hilfe hinaus.

 

Zürich, 23.5.2016