Leitbild

Die Soziale Beratungsstelle bietet materielle Überbrückungshilfe in einem niederschwelligen Beratungsrahmen an. Das Angebot ist offen für alle. Ziel aller Hilfe ist es, die KlientInnen auf dem Weg zur sozialen Selbständigkeit zu unterstützen.

Konzept

Einleitung

Die Soziale Beratungsstelle gehört zum sozialen Hilfsangebot der weltweit tätigen Heilsarmee. Frauen, Männer und Kinder können ihre Hilfe beanspruchen. Die Heilsarmee ist eine internationale Bewegung und Teil der weltweiten christlichen Kirche. Ihr Auftrag ist es, das Evangelium von Jesus Christus zu predigen und menschliche Not ohne Ansehen der Person zu lindern. Die der Hilfe zugrunde liegende Motivation ist das christliche Gebot zur Nächstenliebe.

Zielsetzung

Menschen in sozialen Notlagen soll geholfen und neue Hoffnung gegeben werden. Die Hilfestellung soll ein Schritt zur Selbsthilfe sein. Materielle Überbrückungshilfe soll eine erste Stabilisierungshilfe sein. Den KlientInnen wird bei ihren Bemühungen um Eingliederung in die Gesellschaft weitere Beratung und Hilfestellung gegeben.

Arbeitsweise

Die Soziale Arbeit der Beratungsstelle stützt sich auf die beruflichen Prinzipien der Sozialarbeit wie Individualisieren, Akzeptieren, Respektieren des Selbstbestimmungsrechtes des Klienten und Helfen in einer Beziehung. Die oben angeführten Prinzipien sind die Grundlage in der Beratung und materiellen Unterstützung der Klienten. Die materielle Unterstützung von der Beratungsstelle ist an keine Rückzahlungspflicht seitens der KlientInnen gebunden. Jede gewährte Unterstützung beruht auf der Abklärung der Situation und begründet keine allgemeine Unterhaltspflicht seitens der Beratungsstelle.

Trägerschaft

Die Beratungsstelle ist der Heilsarmee der Region Zürich (DHQ: Divisionshauptquartier) direkt unterstellt. Für die Sachhilfe steht ein Hilfsfonds zur Verfügung. Das DHQ versorgt die Beratungsstelle mit den entsprechenden finanziellen Mitteln.

Wirkungskreis

Die soziale Beratungsstelle ist zentrale Anlaufstelle der Heilsarmee ZürichCity für alle Hilfesuchenden, die nicht in Institutionen der Heilsarmee untergebracht sind. Sie entlastet die Gemeindeleiter (Korpsoffiziere) von der Aufgabe der sozialen Beratung. Einem Mehrfachbezug von Unterstützung bei den verschiedenen Institutionen der Heilsarmee kann so entgegengewirkt werden.

Mittel

Die Mittel für die Beratungsstelle werden aus den Erträgen der Topfkollekte bereitgestellt.